Knochen
R. Richter (MMS 10)
Herstellung eines Knochens
Aufgabe:
Stelle einen Knochen aus Ponal/ Holzleim zusammen, der möglichst viel Druck aushält
Die Vorraussetzungen für einen guten Knochen:
- Eine harte außen Schicht mit Ponal/Holzleim
- Eine gute Form
- Eine starke Verbindung zwischen Gelenk und "Stiel", am besten sind Gelenk und Stiel ein einziges Stück (Im Grunde unmöglich, da der Knochen zu lang ist und die Strohhalme zu kurz).
Die Idee:
- das Gelenk wird wie folgt gebaut: ein großes Bündel Strohhalme, an einer Stelle mit einem Band festzurren. Sodass die Strohhalme an der Stelle brechen und sie an den Enden auseinander gehen -> Die kleinen Fäden rissen immer, so mussten wir ein dickes Seil nehmen. Dies zeigt uns, dass sie sich sehr schwer nur zusammenziehen lassen. Das eine Ende des Seils spannten wir ein. Dann spannten wir es und legten das Bündel darauf. Das Seil wurde einmal um das Bündel gewickelt und dann wurde gezogen.
- Der Strohmann, welcher entstand, wurde eingespannt und nun mit Ponal an der Stelle, an welcher das Band war mit Ponal eingepinselt. Wir denken uns, dass der Knochen nur eine starke Außenhaut braucht. Dann müsste er sehr stabil sein. Das leiten wir aus zwei Tatsachen ab: Knochen sind hohl und in der Bautechnik wird nur eine starke Außenwand gebraucht, innen gibt es nur ein weiches Material als Abstandhalter.
- Die auseinander gegangenen Strohhalme werden noch weiter auseinander getrieben, indem man halbe Halme oben hineinsteckt. Später soll dies das Gelenk werden, indem wir ihn zurechtschneiden. Dann soll am Schluss noch eine dicke Ponalschicht alles abrunden.
Zur weiteren Bearbeitung:
- Den Stiel mussten wir noch an das Gelenk bekommen: Wir steckten in das kürzere Ende des Strohmanns einige Strohhalme. Da sich auch auf dieser Seite Lücken auftaten ging dies recht schnell. Nun mussten wir nur noch alles mit Ponal voll gießen und warten. So wurde der übergang sauber und ziemlich stabil.
- Den Stiel konnten wir durch weitere Strohhalme stützen und noch weiter verlängern. Das Ponal bildete eine feste und stabile Außenhülle um den Knochen.
- Nun wurde der Strohmann "frisiert". Das bedeutet, dass das lange Ende des Strohmanns, bei welchem die Halme auseinander drifteten, so beschnitten wird, dass es so klein und "rund" wird wie das Gelenk.
- Nun konnte man alles noch ein Mal einponalisieren, damit die Haut fester wird.
Das Problem:
- Das Hauptproblem war die Form: Der Knochen war zu groß und zu dick. Er war nicht maßstabsgetreu.
- Auch wenn wir vergeblich versuchten noch etwas zu Recht zu schneiden, hatten wir auch keine Zeit mehr ihn noch genug mit Ponal einzuleimen. So hätte er keine ausreichende Stabilität.
- Der übergang von Gelenk und Stiel war immer noch brüchig (Das war die Bruchstelle)
- Er hatte auch keine gute Struktur, wie der Knochen beim Wettbewerb.
Verbesserungsvorschläge:
- Man hätte früher mit dem Bau des Knochens anfangen können, so hätte man ihn noch die Form geben können und das Ponal wäre auch viel härter.
- Um das Ponal schneller zum härten zu bringen, hätte man auch den Knochen backen können oder andere Mittel wie zum Beispiel Rotlichtlampen einsetzten können.
- Man hätte das Ende des Strohmanns, welches mit dem Stiel verbunden wurde, länger machen können. So hätte man einen fließenden übergang vielleicht besser machen können.
Für das nächste Mal:
- Früher anfangen
- Bessere Methoden zum Trocknen verwenden
- Bessere Knochenstruktur
- Mehr auf den Maßstab achten
- Mehrere Knochen gleichzeitig fertigen, damit man auch einen testen kann
- Längere Strohhalme suchen? (Wenn es welche gibt)