G. Mackenroth (MMS 10)
Die Grundidee dieses Modells war, zwei "Strohhalm-Ponal-Stangen" miteinander auf irgendeine Weise zu Verbinden und so die zwei Abschnitte des Knochens (die Diaphyse und die Apophyse) zu imitieren.
Die "Strohhalm-Ponal-Stangen" bauten wir, indem wir die einzelnen Strohhalme platt drückten und in Ponal badeten und dann mit Fäden zusammenbanden.
Nun überlegten wir, wie man die Idee die zwei Knochenabschnitte zu verbinden umsetzen könnte, schließlich überlegten wir uns die zwei Abschnitte zu verflechten. So verschichteten und verflochten wir die beiden Enden der Strohhalm-Ponal-Stangen miteinander, sodass sie zusammen ungefähr einen 110.Winkel ergaben. Dieses Gerüst des Knochens haben wir nun getrocknet.
Nachdem dieses Gerüst trocken war haben wir nun überlegungen angestellt, wie wir den Knochen in die richtige Form bringen könnten.
Wir haben hierfür eine Form, in der Form des Knochens hergestellt, in die wir das Knochengerüst legen wollten. Anschließend wollten wir die Form mit einem Gemenge aus Strohhalmschnipseln und Ponal übergießen und es wieder trocknen lassen.
Die Form stellten wir her, indem wir auf ein Holzbrett die Knochenform zeichneten, und auf dieser Linie ganz viele Nägel einschlugen, an diesen Nägeln entlang klebten wir Paketklebeband geklebt (als Wand und zur Abdichtung). Nun wurde das Knochengerüst in diese Form gelegt und der Ponal herüber gegossen.
Nachdem der Knochen in der Form getrocknet war, haben wir ihn herausgenommen und ihn, damit er noch mehr die Form des Knochens annahm, mit Schmirgelpapier und einer Feile bearbeitet.
Leider stellte sich aber heraus, dass das Grundgerüst des Knochens, welches ursprünglich sehr fest war und eigentlich die Stabilität ausmachen sollte beim "trocknen" in der Form ein bisschen aufgeweicht war, sodass der Knochen ziemlich weich war und man ihn sehr leicht verbiegen konnte.